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25. Juni 2002:
Luftsportfestival - Ein himmlisches Vergnügen
Zu einem besonderen Anlass hatten der Deutsche Aero-Club e.V. und das Forum
Luft- und Raumfahrt auf den Flugplatz Eggersdorf in die Märkische Schweiz
eingeladen.
Eine große Zahl Bundestagsabgeordneter, Vertreter aus
Bundes- und Landesministerien sowie der Brandenburgische Landtagspräsident
Knoblich waren der Einladung zum Ende der Legislaturperiode gefolgt, um am
25. Juni 2002 einen Parlamentarischen Abend zu begehen. Sie sollten den Luftsport
von seiner schönsten Seite kennenlernen. Segel- und Motorflug,
Ultraleichtfliegen, Ballonfahren und Fallschirmspringen waren die Höhepunkte
des attraktiven Programms.
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Als am Abend dann 12 Ballone in den Himmel aufstiegen, waren über 30 Gäste
an Bord und mehrere Beutel mit Grußkarten, die als Ballonpost später der
Deutschen Post übergeben wurden. Der Verband Berliner Philatelisten-Vereine
hatte auf Bitten des Ballon-Club Berlin diese Ballonpost vorbereitet; natürlich
mit einem Nebenstempel, der die Reichstagskuppel vor der Quadriga des Brandenburger
Tores als Referenz an die hohen Teilnehmer zeigte.
Der Berliner Verband hat mit dieser Aktion erneut eine Veranstaltung anderer
mit einem philatelistischen Beitrag bereichert und damit versucht, die Philatelie Menschen
nahe zu bringen, die sich bisher mit dieser Thematik nicht befasst hatten.
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Frank H. Walter
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22. Juni 2002:
Thematik-Seminar in Berlin
32 Preisrichter aus acht Mitgliedsverbänden trafen sich am 22. Juni 2002 anlässlich
eines durch den MV Berlin durchgeführten Ein-Tages-Seminars im Jagdschloss Glienicke
in Berlin. Als Referent konnte Dr. Wolf Heß vom MV Nordrhein-Westfalen gewonnen werden,
der über die Änderungen des ab dem 1. Juli geltenden geänderten Reglements
für thematische Exponate referierte und den interessierten Teilnehmern, Preisrichter
der Stufen von Rang 3 bis Rang 1, anhand zahlreicher Vorlagen und Beispielen die
Änderungen gegenüber dem bisher geltenden Reglement darstellte.
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10. - 11. Mai 2002:
"airphila '02"
Im Mai 2002 konnten sich auf der Luftpost-Ausstellung der
"airphila '02"
über 45% der dort gezeigten Exponate für den nächst höheren Rang
qualifizieren. Die aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des
Internationalen Aero-Philatelisten-Club "Otto Lilienthal" e.V.
durchgeführte Wettbewerbsausstellung im Rang 3 fand in der Galerie des Flughafens
Berlin Tempelhof statt.
In seiner Eröffnungsrede hob der Vorsitzende des Berliner Verbandes, Frank H. Walter,
die besondere Bedeutung der Aero-Philatelie in der Geschichte der Philatelie beider
Teile Berlins hervor. Ferner würdigte er insbesondere die Rolle des Nestors
der Aero-Philatelie, Kurt Dahmann und dessen Lebenswerk DIE LUFTPOST
(geschrieben und ununterbrochen über ein halbes Jahrhundert lang herausgegeben).
In Vertretung des verhinderten Schirmherrn, Bezirksbürgermeister Ekkehard Band,
eröffnete der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Barthel die Ausstellung.
Sie wurde von zahlreichen Aero-Philatelisten aus ganz Deutschland sowie Freunden
aus dem benachbarten Ausland besucht. Ein weiterer Grund für den Besuch Berlins
war sicherlich auch die am selben Wochenende stattfindende Internationale
Luftfahrt-Ausstellung ILA im Bereich des Flughafens Berlin Schönefeld.
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Die Jury der "airphila '02"
20. April 2002:
Workshop "PR" in Berlin
Zu einem Workshop hatte der Vorstand des Berliner Philatelistenverbandes die Vorsitzenden
seiner Vereine gebeten: Mitgliederwerbung stand im Vordergrund des Arbeitstreffens im
Jagdschloss an der Glienicker Brücke am Stadtrand vor Potsdam. Und am 20. April
waren sie gekommen, um zu lernen und zu diskutieren.
Erhard Ansorge und Dr. Walter Koch, führende Vertreter ihrer Vereine in Bayern,
hatten in den vergangenen Jahren stets dazu beigetragen, dass der Pokal des BDPh
für den bundesweit erfolgreichsten Verein in Sachen Mitgliederwerbung Jahr
für Jahr abwechselnd im Besitz eines ihrer beiden Vereine geblieben war:
mal in Garmisch, mal in Dachau. Und deshalb hatte sie der Berliner Vorstand eingeladen,
um von ihnen zu lernen, ihr Erfolgsrezept kennenzulernen und es zu eigenem Handwerkszeug
für die Berliner Vereine zu machen.

Die Teilnehmer mussten sich mit leichtem Spott über den Dornröschenschlaf
auseinandersetzen, in dem die meisten Vereine liegen. Sie lernten begreifen, dass man
auf die Menschen zugehen muss, die da zwar gerne sammeln, aber nichts von einem Verein
und seinen Besonderheiten wissen wollen; dass es nicht genügt, über die
"Überalterung" und die damit verbundenen Probleme zu lamentieren.
Sie lernten, wie sie sich mit der Struktur ihrer Vereine, ihrem Umfeld und der
Persönlichkeit von Sammlern auseinandersetzen können, um sich dann über
das Außenbild ihres Vereins klar zu werden.
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Angeregte Diskussionen über die Präsentation in der Öffentlichkeit,
über Preisausschreiben zum Sammeln von Adressen, die konsequente Betreuung
von Interessenten, das Angebot von Schnuppermitgliedschaften schlossen sich an.
Über vieles habe man bisher nicht nachgedacht, so war die Reaktion auf die
offene und erfrischende Art, wie die Moderatoren auf sie zugegangen waren.
"Ab heute gibt es keine Probleme mehr, wir haben seit heute Aufgaben, denen
wir uns stellen wollen!" so war das Fazit, das einer der Teilnehmer am
späten Nachmittag für sich und seine künftige Arbeit im Verein zog.
Und die Zustimmung aller bündelte Landesvorsitzender Frank Walter in der Zusage,
auf diesem Seminar aufzubauen und weitere vertiefende Angebote des Berliner Verbandes
zur Unterstützung der Tätigkeit der Vereine anzubieten.
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Für Erhard Ansorge und Dr. Walter Koch, nebenbei auch Vorstandsmitglieder
des Bayerischen Landesverbandes, war es ebenfalls ein interessanter Tag, den sie
in der Begegnung mit den Berlinern verbrachten. Sie zeigten sich überzeugt,
dass die Berliner auf dem richtigen Weg zur Öffnung ihrer Vereine sind und
sind ihrerseits nun dabei, zu überlegen, wie sie ihr Konzept weiter ausarbeiten
und auch anderen Mitgliedsverbänden zur Verfügung stellen können.
9. März 2002:
Verbandstag 2002
Der Verbandstag 2002 fand am 9. März 2002
im Museum für Kommunikation (ehem. Postmuseum) in der Leipziger Str. 16
in 10117 Berlin-Mitte statt. Im Anschluss daran wurde in Zusammenarbeit
mit dem Museum ein philatelistischer Fachvortrag angeboten.
Der Verband bot zu diesem Anlass eine Sonderpostkarte an, die mit dem
Sonderstempel des Museums für Kommunikation versehen wurde.
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Motiv Sonderpostkarte
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Sonderstempel des Museums
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