VBPhV-Signet Berlin

Chronik 2005


Dezember 2005
Markenübergabe an den Bundespräsidenten

Bei der offiziellen Übergabe der Wohlfahrtsbriefmarken des Jahrganges 2006 durch Finanz-Staatssekretär Karl Diller an den Bundespräsidenten Horst Köhler waren neben erfolgreichen Markenverkäufern der Wohlfahrtsverbände, die mit Bildband und signiertem Foto des Bundespräsidenten ausgezeichnet wurden, auch Vertreter der organisierten Philatelie in das Bundespräsidialamt in Berlin eingeladen. Im Gespräch mit den Philatelisten konnte dem Bundespräsidenten verdeutlicht werden, dass der Großteil der Zuschlagsmarken von Briefmarkensammlern finanziert wird. Die Vertreter des BDPh stellten klar, dass sie erwarten, dass die Zuschlagsempfänger auch in Zukunft große eigene Anstrengungen unternehmen, um den Absatz der Marken durch die erhöhte Bereitschaft der Förderung von Sport, Jugend und Wohlfahrtsaufgaben durch den "normalen" Briefschreiber mit dem Kauf von Zuschlagsmarken zu fördern.

Das Bild zeigt im Bundespräsidialamt neben dem Bundespräsidenten die Vorsitzende der Bundesarbeitgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände, Staatsministerin a. D. Barbara Stolterfoht, sowie (v. l.) den Vorsitzenden des LV Berlin, Frank Walter, den Präsidenten des BDPh, Dieter Hartig, und den Bundesgeschäftsführer des BDPh, Günther Korn. (Nicht im Bild: Theodor-Herbert Kroog, Mitglied des BDPh-Bundesvorstandes)

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November 2005
Letzte Amtshandlungen: Postwertzeichen

Zwei letzte Termine in Sachen Postwertzeichen nahm der scheidende Bundesfinanzminister Hans Eichel in Sachen Philatelie in diesen Tagen noch persönlich war: Er begann die Vorstellung des PWZ "100 Jahre Nobelpreis für Robert Koch" in Berlin mit den Worten: "Gegen Ende meiner Amtszeit erlaube ich mir nur noch schöne Termine. Als Finanzminister kann man viele Freunde verlieren, aber die Philatelisten bleiben!" Nie hätte es Demonstrationen gegen Briefmarkenübergaben gegeben, insoweit gehöre die Herausgabe von Sonderbriefmarken ("ich sage doch lieber Briefmarken") zu den wenigen Schatzkästlein im Finanzministerium.

Er berichtete in seiner Rede von der Idee des Preussischen Staates, sich damals gegen finanzielle Abenteuer von Robert Koch dadurch abzusichern, daß man von Koch verlangte, dem Staat von vornherein und entschädigungslos alle zukünftigen Erfindungen abzutreten. Man merkte, dass hier der Finanzminister die Rede hielt und er schloß dabei dann folgerichtig mit den Worten: "Darauf wären wir heute auch gekommen!"

Dem (ebenfalls in Kürze aus dem Amt scheidenden) Bundesminister der Verteidigung, Peter Struck konnte er wenige Tage später wegen der Haushaltslage natürlich auch keine finanziellen Zusagen zur Strukturreform der Bundeswehr machen, wohl aber als Geburtstagsgeschenk für die Streitkräfte das Postwertzeichen "50 Jahre Bundeswehr" übergeben. Nach der ausführlichen Würdigung des Leitmotivs zum Jubiläum "Entschieden für

den Frieden" zeichnete Eichel neben zivilen und militärischen Angehörigen des Verteidigungsministeriums und der Bundeswehr mit Dieter Hartig (Präsident des BDPh) und Frank Walter (Vorsitzender des Berliner Philatelistenverbandes) auch zwei Philatelisten durch die Übergabe von Mappen mit den Erstdrucken des Postwertzeichens aus. Deren Dank und Wünsche für die persönliche Zukunft quittierte Hans Eichel mit den Worten an die Philatelisten: "Es war eine gute Zusammenarbeit".

Nachdem aufgefallen war, dass die (üblicherweise eingedruckte) Unterschrift des Ministers auf den allen Teilnehmern an den Festveranstaltungen übergebenen Ministerkarten fehlte (das war wohl der Unsicherheit der Mitarbeiter im Finanzministerium geschuldet, ob Eichel zum Zeitpunkt der Herausgabe der Marken am 3.11.05 noch im Amt sein würde), konnten sich beide Minister kaum retten vor Autogrammwünschen. So entstanden dann auch noch ganz besondere Erinnerungsstücke mit Original-Unterschriften.

FHW

Bundesfinanzminister Eichel im Verteidigungsministerium Übergabe der Mappe an Dieter Hartig
Hans Eichel signiert seine "Ministerkarten" Frank Walter und Verteidigungsminister Struck

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Oktober 2005
Tag der Briefmarke 2005 - Ehrenmedaille für Postminister a.D.

Im Rahmen des Tages der Briefmarke Berlin verlieh der Verband Berliner Philatelisten-Vereine e.V. am 30. Oktober 2005 dem ehemaligen Postminister aus der letzten und demokratisch legitimierten Regierung der DDR bis 1990, Hans-Jürgen Niehof, mit der Ehrenmedaille die höchste Auszeichnung des Landesverbandes für besondere, hervorragende Verdienste um die Philatelie in Berlin.

In seiner Laudatio betonte der Verbandsvorsitzende, dass der Berliner und auch der brandenburgische Verband Hans-Jürgen Niehof, vor allem in seiner späteren Funktion als Leiter des DPAG-Geschäftsbereiches „Partnerfilialen“ und der heutigen „Deutsche Post Retail GmbH“ stets Beachtung, Unterstützung und eine Vielzahl von wertvollen Hilfen zu verdanken hatten.

Zuvor hatte Niehof vor einem höchst interessierten Zuhörerkreis ein Referat über die letzten Briefmarken der DDR gehalten. Mit einer Fülle von detaillierten Erinnerungen bot er Einblicke in die damalige Zeit, die er als Akteur mitgestaltet hatte und die bereits heute schon Geschichte ist.

Die Feierstunde zum Tag der Briefmarke Berlin zum 100. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises 1905 an den bedeutenden Forscher Robert Koch fand in dessen historischem Hörsaal im heutigen Robert-Koch-Institut statt und schloß mit dem Besuch des Museums und das Mausoleums im gleichen Gebäude ab.

Am kommenden Donnerstag wird der scheidende Bundesfinanzminister Hans Eichel in diesem Institut in Berlin das Sonderpostwertzeichen für Robert Koch vorstellen.

Eröffnung der Feierstunde durch de Verbandsvorsitzenden Frank H. Walter Hans-Jürgen Niehof bei seinem Referat Die Sonderpostfiliale unter der Büste von Robert-Koch

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August 2005
Werbeschau zur FIFA WM 2006 im Rathaus Schöneberg

"Die Fussball-Weltmeisterschaft ist für den deutschen Fussballsport und für die Sportstadt Berlin von herausragender Bedeutung" äußerte sich die für den Sport im Verwaltungsbezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin zuständige Bezirksstadträtin Angelika Schöttler. Mit einer Briefmarken-Werbeschau "Noch 300 Tage bis zum ersten WM-Spiel im Berliner Olympiastadion" will sie gemeinsam mit dem Verband Berliner Philatelisten-Vereine die Besucher des legendären Rathauses Schöneberg einstimmen auf die große Sportveranstaltung im kommenden Jahr 2006 und natürlich auch für den Breitensport werben.

Frank Walter, der Berliner Verbandsvorsitzende erläuterte bei der Eröffnung der Ausstellung die Exponate von sportverbundenen Phailatelisten, die diese mit Belegen und Marken aus aller Welt der FIFA-WM 2006 und dem Thema Fussball-Weltmeisterschaften gewidmet haben. Von besonderem Interesse war natürlich die eigens von der Stadträtin herausgegebene Klappkarte, die den am 16. August eingesetzten Sonderstempel mit dem Berliner Olympiastadion im neuen WM-Gewand auf der Sportmarke mit dem WM-Maskottchen trägt. Dieser Stempel wird der erste in einer Reihe von Stempeln zur WM-2006-Thematik sein.


Ausstellungseröffnung
Der Sonderstempel zur Ausstellung

Foto: (von l.) Frank Walter bei seiner Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung, daneben als Vertreter des Bezirksamtes: Bezirksstadträtin für Familie, Jugend und Sport, Angelika Schöttler und stv. Bürgermeister Dieter Hapel in der Lobby des Rathauses Schöneberg..

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Juli 2005
KURT DAHMANN - ein Leben für die Philatelie

Der Verband Berliner Philatelisten-Vereine trauert um Kurt Dahmann, den Nestor der Philatelie in Berlin, Ehrenmitglied des Verbandes, Mitglied des Consilium Philatelicum des Bundes Deutscher Philatelisten, Mitglied und Ehrenmitglied vieler in- und ausländischer Philatelisten-Vereine.

Kurt Dahmann ist am 25. Juli 2005 im Alter von 89 Jahren verstorben. Sein Leben war der Philatelie, insbesondere der Aerophilatelie gewidmet. Als Schüler hatte Kurt Dahmann bereits seine ersten eigenen Veröffentlichungen herausgegeben und erst vor wenigen Jahren die weit über ein halbes Jahrhundert lang in Eigenregie erstellte Zeitschrift "Die Luftpost" in andere Hände gegeben. Mit der Zeitschrift, seinen Katalogen und Vorträgen zu eigenen Forschungsarbeiten über verschiedenste Gebiete der Aerophilatelie, seiner langjährigen Tätigkeit als gefragter und kompetenter Berater und Luftpost-Juror hat sich Kurt Dahmann weltweit Achtung und vor allem Freunde erworben.

Dahmanns Tatkraft wird unvergessen bleiben. Lebenslang war er seinen Freunden und Mitstreitern ein energiegeladener und ungeduldiger Partner, der stets und immer aufs Neue Pläne hatte und von den anderen forderte, mit ihm Schritt zu halten. In der Mitte der 30er Jahre war er sich der äußerst kritischen Beobachtung der damaligen Machthaber in Deutschland bewußt, als er mit Freunden bei Vertretern der internationalen Philatelie in Luxemburg erfolgreich für die Schaffung eines jährlichen Ehrentages der Philatelisten, dem "Tag der Briefmarke" warb, der heute wie selbstverständlich in nahezu allen Ländern der Erde gefeiert wird. Im Jahre 1941 war dann das Maß (fast) voll, als er im Rathaus Friedenau in Berlin eine deutsch-russische Luftpostausstellung veranstaltete und - unschuldig, wie er dabei tat - wenige Wochen vor dem Überfall auf die Sowjetunion neben der deutschen auch die russische Flagge aufzog. Über die Verhöre in der Gestapo-Zentrale hat er später berichtet.

Sofort nach dem Krieg gelang es Dahmann, die alten Verbindungen zu Partnern in aller Welt wieder aufzunehmen und aus diesen Kontakten heraus schließlich Motor für die Gründung der FISA, dem Weltverband der Luftpostvereine zu werden, deren Generalsekretär er dann jahrzehntelang von Berlin aus war. Große Luftpost-Ausstellungen und internationale Aerophilatelie-Kongresse in West-Berlin bleiben unvergessen. Nach der Wende und mit dem Zusammenschluß der Philatelisten beider Stadtteile Berlins in einem einheitlichen Verband war er einer der ersten, der ganz allein und nur in eigenem Auftrag, die neuen Verantwortlichen der neuen Vereine im Ostteil der Stadt beriet, ihnen Ideen gab und ganz einfach half, sich in der veränderten Welt zurechtzufinden.

Als Zeitzeuge war Kurt Dahmann in den vergangenen Jahren ein unverzichtbarer Gesprächspartner; sein Rat wird nun fehlen. Kurt Dahmann hat sich einen Platz im Herzen der Philatelisten gesichert.

Frank H. Walter
(Verband Berliner Philatelisten-Vereine e.V.)

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Juli 2005
300 Jahre Charlottenburg

"Nie hatte ich geahnt, wie viel Briefmarken Motive aus Charlottenburg bringen" sagte Monika Thiemen in ihrer Ansprache zur Eröffnung einer Ausstellung, die drei Kommunalpolitiker und begeisterte Sammler im Heimatmuseum ihres Bezirkes initiiert hatten. Anlass war der 300. Jahrestag der Namensgebung für die einstmals reichste Stadt Preussens: Charlottenburg. Von den Erholungsgebieten an der Havel bis hin zur Technischen Universität, von Erzeugnissen der Königlichen Preussischen Porzellanmanufaktur (KPM) bis zum Hauptportal des Berliner Zoo: alles zeigt Charlottenburg. Und so war es auch folgerichtig, dass die Bezirksbürgermeisterin gemeinsam mit der Post und dem Verband Berliner Philatelisten-Vereine anlässlich der Herausgabe des neuen Markenblocks "Preussische Schlösser und Gärten" eine "kommunale" Markenübergabe veranstalteten; schließlich wird das Schloss Charlottenburg gleich an erster Stelle im Blockrand erwähnt.

Von den Berliner Philatelisten erhielt Frau Thiemen, Bürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf - zum Verbleib im Heimatmuseum - dann auch ein passendes Geburtstagsgeschenk: eine schöne alte Tasse der KPM. "Tasse und Untertasse, beide 150 Jahre alt: 2 mal 150 sind ja auch 300 Jahre – wie Charlottenburg" erklärte Frank Walter, Vorsitzender des Berliner Philatelistenverbandes.

Anschließend betätigte die Bürgermeisterin sich unter den kritischen Augen der Postler vom Erlebnis:Team und der anwesenden Philatelisten erfolgreich als "Posthilfsbeamtin" und stempelte mehrere Dutzend Sonderbelege, die sie dann gleich auch noch signieren musste. Und Ideen für weitere Markenmotive hatte sie dann auch gleich noch.

Übergabe des Geburtstagsgeschenks
v. l.: Herr Sommer (Deutsche Post AG), Frau Thiemen, Frank Walter, Frau Jochens (Heimatmuseum)
Sonderbeleg 300 Jahre Charlottenburg
Bezirksbürgermeisterin Thiemen beim Signieren und Stempeln

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Mai 2005
10 Jahre AG Brandenburger Tor

Vor 10 Jahren wurde in der von Reiner Wyszomirski (Langen) geleiteten "Forschungsgemeinschaft Berlin" die "Arbeitsgruppe Brandenburger Tor" gegründet, die sich der Erforschung und Dokumentation der philatelistischen Thematik eines der bekanntesten Bauwerke Deutschlands widmet, das gerade auch mit der Wiedervereinigung zum Symbol der Bundesrepublik Deutschland geworden ist.

Seither hat der Leiter der AG, Hans-Werner Salzmann inzwischen eine ausführliche Dokumentation der Sonderstempel und der Firmenfreistempel erarbeitet, zu der viele Mitglieder der FG Berlin und seiner Arbeitsgruppe beigetragen haben. Nach seinem Bericht zum Stand der Arbeit in der Jahresversammlung der FG in Berlin am 29. April 2005 in Berlin konnte Salzmann die Gratulation der Anwesenden entgegennehmen, denen er seinerseits einen zum Jubiläum eigens gedruckten Plus-Brief überreichte.

Der Vorsitzende des Berliner Verbandes, Frank H. Walter überraschte Salzmann, der zugleich auch stellvertretender Vorsitzender in Berlin ist, mit einer Collage aus Handzeichnungen, Karikaturen und anderen Materialien zum Brandenburger Tor, mit dem 30 Gratulanten, unter ihnen der Berliner Parlamentspräsident Walter Momper, BDPh-Vizepräsident Lindner und Prof. Dr. Kallinich als Chef der Museumsstiftung eigens das Jubiläum und die Arbeit von Salzmann gewürdigt hatten.


Bild: Hans-Werner Salzmann (l) Frank H. Walter (r.)
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Mai 2005
Erfolgreiche Rang 2-Ausstellung "Partner in Europa"

Schauplatz und Zeitpunkt waren optimal gewählt. Die beiden BDPh-Mitgliedsverbände Berlin und Brandenburg veranstalteten gemeinsam vom 29. April bis zum 1. Mai im "Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur" in Berlin-Mitte eine Rang 2-Ausstellung mit internationaler Beteiligung, vornehmlich mit Sammlern aus Ländern des ehemaligen Ostblocks. Fast 100 Exponate aller Ausstellungsklassen kamen zusammen - wahrlich ein großes und spannendes Aufgebot. So hatte die hochkarätig besetzte Jury unter der Ehrenpräsidentschaft von FIP-Ehrenpräsident Ladislav Dvoracek (Tschechien) und dem Vorsitz von Peter Fischer (Berlin) eine Menge zu tun. Insgesamt 18 weitere Preisrichter standen ihnen zur Seite. Der Leitgedanke "Partner in Europa" kennzeichnete den besonderen Charakter der Ausstellung. Er spiegelte sich in vielen Exponaten wider und zeigte auf verschiedenste Weise die Wege zu einem gemeinsamen "Haus Europa" auf. Doch auch eine Rückbesinnung auf die vergangenen 60 Jahre, ohne die das neue Europa nicht richtig verstanden werden kann, war gefordert. Unter dem Motto "Vor 60 Jahren" stand eine eindrucksvolle Sonderschau des BDPh-Ehrenpräsidenten Dr. Heinz Jaeger (Lörrach). Er war es auch, der auf den Tag genau 60 Jahre nach der Eroberung des Reichstagsgebäudes in Berlin durch die Rote Armee (30. April 1945) einen in jeder Hinsicht bewegenden Festvortrag zu diesem Thema gehalten hat. "Standing ovations" aller Anwesenden waren der verdiente Lohn!
Die Jury vergab insgesamt 23 Medaillen in Gold und weitere 29 in Vermeil. Damit errang rund die Hälfte aller beteiligten Exponate die Qualifizierung für die Teilnahme im Rang 1.

Preisverleihung
Bekanntgabe des Juryberichtes
(Foto: R. Wyszomirski)

Zu weiteren Höhepunkten der Veranstaltung im "Russischen Haus" in Berlin zählte auch die offizielle Präsentation der Sondermarken "Post: Briefzustellung in Deutschland, in Nord und Süd". Diese beiden Marken waren bereits Anfang März erschienen. Ministerialdirektor Karl Kühn übergab im Auftrag von Bundesfinanzminister Hans Eichel in gewohnt sympathischer Weise Präsentationsalben mit diesen neuen Marken an Vertreter aus den Bereichen Philatelie, Post und öffentliches Leben.
Die Forschungsgemeinschaft Berlin im BDPh hatte zu ihrer Jahresersammlung 2005 im "Russischen Haus" am 29. April geladen. Unter dem Vorsitz von Reiner Wyszomirski (Langen/Hessen) wurden die Regularien zügig abgewickelt. Anschließend gab es einen interessanten Fachvortrag des bekannten Berliner Auktionators Peter Koegel zum Thema "Auslandspost der ersten Jahre nach 1945 ab West-Berlin".
Eine besondere Ehrung erfuhr der Leiter der Arbeitsgruppe "Brandenburger Tor" in der Forschungsgemeinschaft Berlin, Hans-Werner Salzmann. Zum zehnjährigen Jubiläum dieser Arbeitsgruppe, der über 40 Mitglieder angehören, erhielt er aus der Hand des Berliner Verbandsvorsitzenden Frank H. Walter ein gerahmtes "Patchwork" mit handgefertigten Skizzen, Zeichnungen und Collagen zum Motiv "Brandenburger Tor". Mitglieder und Gönner der Arbeitsgruppe hatten ihre kleinen und originellen Beiträge geliefert, die von Frank H. Walter zu einem kleinen Gesamtkunstwerk geformt wurden. Eine tolle Idee, über die sich Hans-Werner Salzmann sichtlich freute.(RW)

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April 2005
Erfolgreicher Verbandstag in Berlin

Einen äußerst harmonischen Verbandstag haben die Delegierten der 40 Vereine im Verband Berliner Philatelisten-Vereine am 9. April hinter sich gebracht. Sie erlebten eine Premiere, denn die Tagung fand auf Einladung des Museums für Kommunikation Berlin im neu entstandenen Depotgebäude an der Tempelhofer Ringbahnstraße statt. Dr. Veit Didczuneit zeigte anhand historischer Fotos, wie aus dem einst militärisch wichtigen Getreidespeicher durch zeit- und kostenaufwendige Umbaumaßnahmen eine moderne Herberge der postalischen Sammlungen der Museumsstiftung wurde. In einigen Wochen werden die lange ausgelagerten Objekte hier alle wieder untergebracht sein und der Forschung zur Verfügung stehen.

Im attraktiven Konferenzraum wählten die Delegierten den alten Verbandsvorstand nach dessen Rechenschaftsbericht erneut zum neuen Vorstand mit Frank H. Walter (Vorsitzender), Hans-Werner Salzmann (Stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer), Peter Süss (Schriftführer) und Heinz Reibholz (Stellvertretender Schriftführer); Manfred Sendner wurde als Schatzmeister für den verstorbenen Dietrich Behrens neu berufen.

In Anwesenheit des Bundesschatzmeisters Franz Fischer (Leipzig) und des Geschäftsführers der Deutschen Post Retail GmbH, Hans-Jürgen Niehof, sowie anderer Ehrengäste wurden 8 Philatelisten mit Verdienstnadeln des BDPh ausgezeichnet. Verschiedenen Gerüchten um eine bevorstehende Zusammenlegung der beiden Landesverbände Berlin und Brandenburg nach der immer engeren Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren begegnete Brandenburgs Vorsitzender Dr. Klaus Dieter Schult in seinem launigen Grußwort mit dem Wunsch nach einer doch längeren Verlobungszeit der beiden Verbände, die dem weiteren Kennenlernen beider "Ehe-"Partner dienen möge. Frühestens bei der Vereinigung der beiden Bundesländer könne man erneut darüber nachdenken.

Als Abschluß gab es einen bemerkenswerten Vortrag des Ehrenmitgliedes des Verbandes, Peter Fischer, zur Thematik "DDR Philatelie": die Sperrwerte wurden vor 50 Jahren eingeführt.
Bericht des Vorsitzenden

Frank H. Walter bei seinem Bericht
Franz Fischer

Franz Fischer bei seinem Grußwort
Landesverbandstag

Blick in den Versammlungsraum

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29. April - 1. Mai 2005:
Partner in Europa 2005

Partner in Europa 2005 Im Mai 2005, sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und mit Blick auf die dann bereits weit vorangeschrittene Erweiterung der EU, wollen wir mit einer philatelistischen Wettbewerbsausstellung im Rang 2 dem Gedanken des friedlichen Zusammenwachsens der Staaten und Völker in Europa Ausdruck verleihen.

Der Leitgedanke unserer Ausstellung - Partner in Europa - wird sich in der Wettbewerbsklasse ebenso manifestieren wie in der Präsentation einer gesonderten Einladungsklasse mit philatelistischen Exponaten aus den Ländern Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Russland.

Berlin und Brandenburg haben als grenznahe Regionen im Osten Deutschlands eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit den Philatelistenverbänden der benachbarten Staaten aufzuweisen. Bestehende Beziehungen wollen wir in Vorbereitung der Ausstellung nutzen und vertiefen, und wir wollen neue Kontakte knüpfen, neue Partner gewinnen.

Interessierte Aussteller können die Ausstellungsbedingungen beim Ausstellungsleiter, Hans-Werner Salzmann (Anschrift im Impressum) anfordern
Es wird ein interessantes und geschmackvolles Belegprogramm geben, welches in einer besonderen Belegmappe angeboten wird.

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12.03.2005
Gemeinsames Seminar in Glienicke

Gemeinsam mit den Freunden vom Landesverband der Philatelisten Brandenburgs e. V. wurde am 12.03.2005 in Berlin-Glienicke wieder unser traditionelles Seminar durchgeführt. Rund 50 Sammlerfreunde waren gekommen und bekamen zwei interessante Vorträge zur Philatelie der 50er Jahre geboten. Horst Geyermann stellte erste Ergebnisse seiner Archiv-Recherchen zur Dienstpost der DDR vor, Peter Kögel präsentierte eine bunte Palette an Briefen, die in den fünfziger Jahren aus Westberlin in alle Welt gegangen waren.

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27.02.2005
100. Jahrestag der Eröffnung des Berliner Domes

Am 27.02.2005, zum 100. Jahrestag der Eröffnung des Berliner Domes, gab es einen "Tag der offenen Tür", der vom Erlebnisteam: "Briefmarke" mit einem Sonderstempel gewürdigt wurde. Die Berliner Philatelisten präsentierten eine kleine Briefmarkenschau mit den Exponaten "Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg" und "Martin Luther". Ferner wurde ein PLUS-Brief sowie ein Blankobrief, passend zur Ausgabe "100 Jahre Berliner Dom" angeboten.

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22.02.2005
Ausstellungseröffnung "200 Jahre Demmler"

Am 22.02.2005 wurde in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern (Ministergärten 1, 10117 Berlin, Nähe Potsdamer Platz) eine Ausstellung über den Architekten und Schinkel-Schüler G. A. Demmler eröffnet, zu der das Erlebnisteam "Briefmarke" einen Sonderstempel bereitstellte (Einsatz als "Stilles Postamt")
In der Ausstellung wurden berühmte Werke des Architekten, unter anderem das Schweriner Schloß, vorgestellt. Die Philatelisten des MV Mecklenburg-Vorpommern hatten einen Erinnerungsbeleg aufgelegt, der an diesem Abend am Info-Stand in der Vertretung angeboten wurde.

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