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Preisverleihung im Wettbewerb der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Studierende entwerfen Briefmarkenserie
Die Friedliche Revolution 1989 in der DDR und die Schaffung der Deutschen Einheit vor bald zwanzig Jahren waren Anlass für einen Wettbewerb "geschichts-codes" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Es sollten vierteilige Briefmarkenserien entworfen werden, die sich aus Anlass des 20. Jahrestages mit einem oder auch mit beiden der Themen aus der jüngsten deutschen Geschichte befassten. Schirmherr war Bundsfinanzminister Per Steinbrück, von Amts wegen als Herausgeber der deutschen Postwertzeichen sicher hoch interessiert. 37 Studierende aus bundesweit 18 Hochschulen beteiligten sich mit ihren Entwürfen, aus denen eine unabhängige Jury schließlich zwei 2. und zwei 3. Preise vergab.
Die Stiftung stellte in ihrem Berliner Haus am 7. November mit einer Laudatio von Pfarrer Rainer Eppelmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, alle 30 Entwürfe vor. Ein reizvoller Überblick über die Möglichkeiten der Darstellung der Geschichte und ihrer Umsetzung in professionelle Markengrafik bot sich den Besuchern der Ausstellung. Überraschende Bilder der Freiheit war in den Köpfen der Studenten entstanden, die allenfalls als Kleinkinder die Herbsttage 1989/1990 erlebt hatten.
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Entwürfe der Preisträger Anja Gollor, Lukas Wagner und Mirko Merkel (v. li)
Schriftlösungen, die codes aus den Transparenten der Montagsdemonstrationen übernahmen konkurrierten mit Bildgeschichten, die überwiegend mit sehr gelungenen grafischen Lösungen kompetent und schlüssig Geschichte erzählten.
Die Stiftung sollte mit ihrer Wanderausstellung bemüht sein, auch "philatelistisches Fachpublikum" anzusprechen, vielleicht sehen wir die Entwürfe auf einer der kommenden Messen oder beim Philatelistentag?
FHW
1.660 Euro Spende: Philatelisten erinnern an die Luftbrücke Berlin
Hunderte Philatelisten hatten Briefe aufgegeben, die an Bord einer DC-3 aus der Luftbrückenzeit über Berlin befördert werden sollten. Ein erster Flug mit dem legendären "Rosinenbomber" war am 60. Jahrestag zum Beginn der Luftbrücke im Juni, ein zweiter nach der Internationalen Briefmarken Börse Berlin am 13. Oktober 2008 gestartet. Und gleichzeitig war mit jedem der Briefe (Sonderumschläge des Berliner Verbandes und Plus Briefe Individuell mit dem Logo der "Stiftung Luftbrückendank") ein halber Euro für die Stiftung gespendet worden.
Am Tag der Briefmarke Berlin im Museum für Kommunikation Berlin konnte der Geschäftsführer der "Stiftung Luftbrückendank", Heinz-Gerd Reese, aus der Hand des Vorsitzenden des Verbandes Berliner Philatelisten-Vereine, Frank Walter, Anfang November einen Scheck über 1659,75 Euro entgegennehmen. "Dieser Beitrag der Philatelisten aus Berlin ist ein kleiner Teil der Dankesschuld, den es abzutragen gilt." betonte Walter und stellte klar, dass "diese Spende der Pflege des Andenkens der historischen Großtat der Alliierten bei der Versorgung West-Berlins aus der Luft in den Jahren 1948/1949 genutzt werden soll. Damals seien aus ehemaligen Kriegsgegnern Freunde und die Alliierten aus Amerika, England und Frankreich zur Schutzmacht geworden. Das dürfe nicht aus dem Gedächtnis der heutigen Generation verschwinden."
Für die Stiftung zeigte sich Reese hoch erfreut über die Spende und deren Höhe. Er betonte, dass die Stiftung neben der Erinnerungsarbeit noch heute pflegebedürftige Angehörige von damals in jungen Jahren tödlich verunglückten Piloten unterstützt. Nach dem 11. September 2001 habe die Stiftung ein besonderes Ausbildungs- und Stipendienprogramm für junge Menschen aufgelegt, die bei dem Terroranschlag zu Waisen geworden waren. "Damit können heute wir ein wenig von dem zurückgeben, was die Alliierten vor 60 Jahren für uns getan haben."
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| Übergabe des Spenden-Schecks an Heinz-Gerd Reese (re.) durch Frank Walter | Werteindruck des Plus-Brief-Individuell | Der Rosinenbomber im Flug |
| Fotos: K.D.Schult (1); F.H.Walter (2) | ||
Abschied von Tempelhof
"Noch nie haben wir soviel Wohlfahrtmarken verkauft wie heute" so die Aussage der erschöpften Anette Kaps vom E:B-Team der Post am Abend nach dem Ansturm der Berliner auf die kleine Sonderpostfiliale im Casino auf dem Flughafen Tempelhof. Kein Wunder, es war die Marke mit der JU 52, die heute gefragt war! Das Lufthansa-Traditions-Flugzeug mit dem Namen "Tempelhof", das dort auf der Marke abgebildet ist, hatte es ihren Kunden angetan. Und der Sonderstempel vom 30. Oktober, dem letzten Tag des Flugbetriebes, zeigte ebenfalls genau diese Maschine vor der Kulisse des berühmten Flughafens, der wie kein anderer Luftfahrtgeschichte geschrieben hat.
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Als die "alte Tante JU" wenige Stunden später, zwei Minuten vor Mitternacht gemeinsam mit einem historischen Rosinenbomber vom Flughafen Berlin-Tempelhof abhob, war die 85jährige Geschichte des Flughafens im Herzen der Stadt beendet. Nach dem Start dieser beiden Oldtimer ist Tempelhof seither endgültig geschlossen. Tausende Menschen hatten sich mit Erinnerungsbelegen versorgt. Und es waren überwiegend keine Philatelisten, die die Karten und Briefe vom letzten Tag nun aufbewahren werden: zur Erinnerung an "die Mutter aller Flughäfen" (Sir Norman Forster), die nun selbst Geschichte geworden ist.
FHW Berlin
Letzter Aufruf Tempelhof...
Am 30. Oktober wird nach 85 Jahren der Flugbetrieb auf dem Zentralflughafen Berlin-Tempelhof beendet. Das Team der Post Erlebnis : Briefmarken wird am 30. Oktober 2008 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr im CASINO AM FLUGHAFEN diesen Sonderstempel abgeben:

Der Berliner Philatelisten-Verband wird dort entsprechende Belege anbieten.
Kontakt: Heinz Reibholz, Wasserstr.8, 16767 Leegebruch
Sie erreichen das Casino links neben dem Hauptportal des Flughafengebäudes. (Die Abflughalle ist an diesem Tage für den Publikumsverkehr geschlossen.)
Luftbrückendank
Am 13. Oktober 2008, dem Tag nach Abschluß der Internationalen Briefmarken-Börse Berlin, startete um 15:30 auf Initiative des Verbandes Berliner Philatelisten-Vereine e.V. der historische Rosinenbomber des "Air Service Berlin" vom Flughafen Berlin Tempelhof zum Rundflug über Berlin.
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An Bord ein grüner Postsack mit hunderten Briefen von Philatelisten, die sich damit ein besonderes Dokument von einem der letzten Flüge von Tempelhof sichern konnten, bevor die 85jährige "Mutter aller Flughäfen" am 30. Oktober endgültig geschlossen wird. Gleichzeitig spendeten sie mit jedem Brief einen halben Euro für die Stiftung Luftbrückendank.
Ein Scheck in erheblicher Höhe wird am Tag der Briefmarke Berlin am 1. November der Stiftung übergeben werden, die sich der Pflege des Andenkens der historischen Großtat der Alliierten bei der Versorgung West-Berlins aus der Luft widmet. Damals waren aus ehemaligen Kriegsgegnern Freunde geworden, die Alliierten zur Schutzmacht!
Noch am Abend ging ein Teil der Post zur Stempelstelle der Deutschen Post AG und ein anderer Teil zur PIN AG, dem privaten Postdienstleister in Berlin, um anschließend auf dem Postwege die Empfänger zu erreichen. Alle hatten vorab einen Flugbestätigungsstempel des Air Service erhalten.
Frank Walter (Berlin)
60 Jahre Beginn Luftbrücke Berlin
Jubiläums-Briefmarkenschau im Flughafen Tempelhof
Aus Anlass des Jahrestages "60 Jahre Beginn der Luftbrücke Berlin" am 26. Juni 1948 veranstaltet der Verband Berliner Philatelisten-Vereine am Donnerstag, dem 26. Juni 2008, in der Zeit vom 10:00 – 18:00 Uhr in der Abfertigungshalle des Flughafens Tempelhof eine Jubiläumsbriefmarkenausstellung. Hierzu verausgabt die Deutsche Post AG einen Sonderstempel, der inhaltlich auf die Luftbrücke hinweist: Kinder, die auf Trümmerschutt stehend einem "Rosinenbomber" zuwinken.
Ein PlusBrief"Individuell" ist inzwischen beim Veranstalter erhältlich, der das Motiv vom Sonderstempel im Werteindruck zeigt.(Diese Plus Briefe erhalten auf Weisung der Post nicht den Sonderstempel, sondern den Tagesstempel vom 26.6.08!)
Ein Sonderflug mit dem Rosinenbomber der Berliner Fluggesellschaft "Air Service Berlin" wird die in Tempelhof aufgegebene Post über Berlin beförden; ein Flugbestätigungsstempel wird diesen Flug dokumentieren. Jeweils -,50 € pro geflogenen Beleg überweist der Verband Berliner Philatelisten-Vereine anschließend an die "Stiftung Luftbrückendank"!
Weitere Infos über:
Heinz Reibholz
Wasserstr. 8
16767 Leegebruch
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Natur weltweit bewahren - Vorstellung der Umweltmarke 2008 in Berlin
"Jetzt kommt Knut" der Eisbär nicht zum Knuddeln, sondern zum Kleben - für einen guten Zweck, den Umweltschutz. Er sehe nicht mehr so putzig aus wie vor einem Jahr - aber der Klimaschutz sei ja auch kein possierliches, sondern ein sehr ernstes Thema, so die Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Berliner Volksbank, Dr. Hatje, der zur Markenpräsentation in seine Bank eingeladen hatte. Man habe ja bereits den Clownfisch und das Spitzmaulnashorn als Patenkinder auf der Bankkarte, seit geraumer Zeit aber auch den Berliner Eisbären Knut, der sich zum Publikumsrenner nicht nur für den Zoo, sondern auch für die Bank erwiesen hatte.
Ein Popstar sei Knut, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, er sei ein tolles Symbol: "Ohne Eis gibt es keine Eisbären!", diese überzeugende Feststellung riss die 250 geladenen Gäste, darunter zahlreicher Philatelisten aus Berlin und Brandenburg, zum Beifall hin, denen der Minister in klaren Worten die dringende Problematik nachhaltigen Umganges mit der Natur bei der explosionsartig wachsenden Weltbevölkerung nahe gebracht hatte. Der Minister informierte über die Verwendung der Zuschlagerlöse aus dem Verkauf der Umweltmarke, die in einen Fonds zur Förderung von Projekten zum Schutz der biologischen Vielfalt fließen werden. Und begründete, warum die Vielfalt der Natur für die Grundlagen unserer Existenz sorge.
Der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück endlich, der auf seine "schöne, vergnügungssteuerpflichige" Aufgabe als Briefmarkenminister hinwies, grüßte hinüber zu Knut, der nur zwei Ecken weiter im Zoo residiere und freute sich, dass der Bär nicht im Saale unter den Ehrengästen sei. Ein weiterer Gruß ging nach Nürnberg zu Flocke, dem neuen Zoo-Idol nicht nur der Franken. Steinbrück philosophierte über die Möglichkeit, mit Briefmarken nicht maßregeln zu müssen, sondern durch Bilder konkrete Verhaltensregelungen anstoßen zu können. Dass auf deutschen Postwertzeichen lediglich der Bundespräsident und Papst Benedikt XVI als lebende Personen abgebildet werden dürften, sei heute durchbrochen: nun käme Knut der Eisbär dazu! (Seinen Versprecher, von Benedikt VIII zu reden, den er mit seiner protestantischen Herkunft entschuldigte, versuchte er damit gutzumachen, dass er sagte, "Vielleicht bringen wir den eventuell später.")
Und dann gab es Alben mit Erstdrucken der diesjährigen Umweltmarke und beim anschließenden Empfang konnten kleine Exponate zur Thematik von Berliner Vereinsmitgliedern und zwei Jugendlichen im Alter von 9 und 13 Jahren bestaunt werden. Mit dieser Präsentation war der Berliner Verband -wie in den Jahren zuvor- gerne der Bitte des Umweltministeriums gefolgt.
FHW (Berlin)
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| Knut im Markenbild | Die Philatelisten und die weißen Mappen mit den Erstdrucken: Dieter Hartig (Präsident des BDPh), Frank Walter (Vorsitzender des Berliner Verbandes); Bundesfinanzminister Peer Steinbrück Foto: Peter Süss |
Briefmarkenübergabe
Am Montag, den 7. April, wurde in Berlin die Briefmarke "200. Geburtstag Johann Heinrich Wichern" übergeben. Unter den Teilnehmern der Veranstaltung waren auch zahlreichen Philatelisten aus Berlin und Brandenburg.
Von Herrn Ministerialdirektor Türner aus dem Ministerium der Finanzen wurden im Rahmen der Veranstaltung diverse Alben mit der Sondermarke übergeben. Unter den Ausgezeichneten auch Philatelisten - so der Sammlerfreund Peter Süss vom Verband Berliner Philatelisten-Vereine, Sammlerfreund Reinhard Pohland (LV der Philatelisten Brandenburgs e. V.) und Herr Aengeneynt (Christl Sammlergemeinschaft St.Georg).
Wir gratulieren herzlich.
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Plusbrief-Individuell des Berliner Verbandes
Zum Verbandstag am 3. Mai 2008 im Museum für Kommunikation Berlin gab der Verband Berliner Philatelisten-Vereine einen Plusbrief-Individuell heraus.
120 Jahre Berliner Philatelisten-Klub von 1888
Hohe Auszeichnung für einen bedeutenden Philatelisten, James van der Linden
Es sei die 2540. Vereinssitzung - in ununterbrochener Zählung seit 120 Jahren, das hatte der Vorsitzende Wolfgang Bauer (Mitglied des Collegium Philatelicum des BDPh) in seiner Begrüßung betont -, die der älteste in Berlin existierende Klubs mit zahlreichen Gästen seiner Geburtstagsfeier im Februar 2008 gewidmet hatte. Die lange Wegstrecke von 120 Jahren beleuchtete Wolfgang Maassen, Chefredakteur der "philatelie" und einer der bedeutendsten Erforscher der deutschen Philateliegeschichte in seinem mit großem Beifall aufgenommenen Festvortrag. Mit Schlaglichtern beleuchtete er die Höhen und Tiefen der Wirkungsgeschichte des Klubs und sparte auch kritische Worte über das Verhalten der Verantwortlichen des Klub in den dreissiger Jahren nicht aus (die "philatelie" wird berichten).
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| James van der Linden (r.) und Wolfgang Bauer bei der Überreichung der Medaille und Urkunde | Hans-Wolfgang Reiner und Wolfgang Bauer vom Vorstand des Klub mit James van der Linden (v.l.) |
Besonderer Höhepunkt war im Anschluss an den Festvortrag die Verleihung der Lindenberg-Medaille, die Bauer als "eine der besten Auszeichnungen in der philatelistischen Welt" bezeichnete und sie der Medaille der Royal Philatelic Society in London gleichstellte. Für das Jahr 2007 wurde sie nun an Herrn James van der Linden verliehen, der mit großen Sammlungen, Exponaten, als internationaler Juror, Autor und mit unzähligen Vorträgen insbesondere die Erforschung und Dokumentation der Postgeschichte Belgiens, Preußens, Frankreichs und Russlands vorangebracht hat. Für seine Forschung, die Unterstützung und Förderung anderer Sammler durch die Weitergabe seines Wissens erhielt der in Belgien beheimatete Philatelist die Auszeichnung des Klubs.
FHW
Vorstand neu gewählt
Auf einem außerordentlichen Verbandstag im Depotgebäude des Museums für Kommunikation Berlin haben die Delegierten des Verbandes Berliner Philatelisten-Vereine e.V. am 20. November 2007 einmütig den seit acht Jahren amtierenden Vorsitzenden Frank H. Walter für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Sein Stellvertreter und Schriftführer wurde Peter Süss, die Geschäftsstelle führt Frank Hindenburg, der als stv. Schatzmeister ein weiteres Amt übernimmt und stv. Schriftführer wurde Heinz Reibholz (der dem Vorstand bereits seit 1990 angehört). Neu im Amt des Schatzmeisters ist Jürgen Waldow. Dem scheidenden Schatzmeister Manfred Sendner wurde mit Beifall der Delegierten für seine Arbeit gedankt.

Der neue Schatzmeister Jürgen Waldow erläutert seine Arbeitsplanung
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© VBPhV e.V. - Letzte Änderung: 13.03.2009 |